Englischer Originaltitel: Bleed for Me
Amazon Kurzbeschreibung:
Der Psychologe Joe O’Loughlin ist sich nicht sicher, ob er sich ausgerechnet Sienna Hegarty als beste Freundin für seine Tochter Charlie wünscht. Denn die frühreife Sienna ist nicht immer ein guter Umgang. Doch als sie eines Abends blutüberströmt bei den O’Loughlins auftaucht, nimmt Joe sich ihrer an. Denn im Haus der Hegartys ist etwas Schreckliches passiert: Siennas Vater liegt tot in ihrem Zimmer – jemand hat ihm die Halsschlagader durchtrennt. Sienna kann sich an nichts erinnern. Auf ihrer Kleidung klebt das Blut des Toten, und das Mädchen hat außerdem ein starkes Motiv für die Tat, wie Joe mit Hilfe seines Freundes, dem Ex-Polizisten Vincent Ruiz, herausfindet. Sienna wird des Mordes an ihrem Vater angeklagt, aber Joe ist von ihrer Unschuld überzeugt. Und er soll eine Wahrheit zu Tage fördern, die schwerer wiegt als alles, was er für möglich gehalten hätte …Bewertung: * * * * undeinhalb
13. Buch der Thriller-Challenge
Meine Meinung:
Das war mein erstes Buch von Michael Robotham und leider bin ich erst später draufgekommen, dass dies das vierte Buch des Schriftstellers ist....sonst hätte ich sie wohl der Reihe nach gelesen! Aber trotzdem wird dieses Buch nicht mein Letztes von diesem Autor sein, der es vorzüglich versteht die menschliche Psyche in seinen Thrillern zu zerlegen.
Der Psychologe Joe O'Loughlins findet eines Tages die beste Freundin seiner Tochter Charlie blutüberströmt vor seiner Haustür und wird vortan in die Geschichte um die 14-järhige Sienna mehr und mehr verstrickt. Da er von der Unschuld Siennas überzeugt ist, versucht er ihr zu helfen und gerät in eine viel größere Sache als er ahnt!
Vom Anfang bis zum Schluss fand ich diesen Psychothriller spannend und war neugierig wie sich das Rätsel um Sienna wohl lösen wird.
Robotham lässt uns als Ich-Erzähler die Person Joe O'Loughlin sehr nahe kommen. Die Geschichte ist im Präsens geschrieben und vielelciht gefällt das dem Einen oder Anderen weniger, aber ich tat mich überhaupt nicht schwer direkt ins Geschehen hineingerissen zu werden. Mir war unser Protagonist von der ersten Seite an sympathisch und man leidet mit seiner unheilbaren Krankheit und mit der Ausweglosigkeit seiner Ehe mit. Seine Noch-Ehefrau Julianne arbeitet zur selben Zeit als Dometscherin an einem Fall über Rassismus. Als Leser wird man vom Autor immer mehr in diese beiden Fälle "eingeführt", die sich miteinander verketten und mehr miteinander zu tun haben, als man anfangs denkt.
Viel mehr möchte ich dazu nicht verraten, denn es soll ja für alle Leser spannend bleiben.
Fazit: Für mich ein gelungener Thriller, der nicht allzu blutrünstig ist, sondern mehr mit Vermutungen, Verkettungen und der menschlichen Psyche spielt. Lesenswert!
















Oh ... der Thriller klingt ja mehr als interessant. Ganz spannend nicht nur die Einleitung, sondern auch Deine Rezi.
AntwortenLöschenlg Sandra
Klingt gut!
AntwortenLöschenIch habe noch nichts von Robotham gelesen, aber zwei Bücher des Autors auf meinem SuB :o)
Da kann ich mich ja freuen, ist ja auch ein Risiko, unbekannte Autoren zu "stapeln" *ggg*
Danke für die Rezi!
LG Aenna
Das ist auch was für mich.
AntwortenLöschenLg Anett