Englischer Originaltitel: The Long Song
Amazon Kurzbeschreibung:
Vom Kampf einer Frau um Freiheit – mit Leichtigkeit und Leidenschaft erzähltJamaika, Mitte des 19. Jahrhunderts. Sie war einst Haussklavin auf der Zuckerplantage Amity und hat bewegte Zeiten hinter sich. Nun, viele Jahre nachdem sich ihre Brüder und Schwestern die Freiheit mit Blut erkauften, drängt es die inzwischen betagte Miss July ihrem Sohn, einem angesehenen Verleger, die Geschichte ihres Lebens zu offenbaren – und ihm zu erklären, warum sie gezwungen war, ihn als Säugling auf den Stufen einer Pfarrei auszusetzen. So beginnt sie mit großer Lust am Fabulieren von jener Zeit zu erzählen, als sie die rechte Hand der Missus auf der Plantage war. Bis der junge Goodwin seine Arbeit als Aufseher aufnahm und für July ein Leben unter anderen Vorzeichen anfing. Die unvergessliche Geschichte einer Emanzipation und zugleich ein erschütternder Bericht über die letzten Tage der Sklaverei, dargeboten von einer Ich-Erzählerin, die uns aufschreien lässt gegen die Unmenschlichkeit, die uns aber immer auch mit ihrem Lachen versöhnt. Denn sie führt uns vor Augen, welche Kräfte der Glaube an Veränderung wecken kann, welche Kraft die Freiheit birgt.
Bewertung: * * undeinhalb
Meine Meinung:
Leider kann ich auch diesmal mit den guten Bewertungen bei amazon nicht übereinstimmen. Irgendwie hat mich dieses Buch noch mehr in meine Leseflaute gezogen...ich kam einfach nicht weiter und musste mich wirklich zwingen weiter zu lesen.
Ich hatte eigentlich komplett andere Vorstellungen von diesem Buch - vielleicht hat es auch deshalb bei mir nicht so gut abgeschnitten. Wer das Buch schon gelesen hat: Eure Meinung dazu würde ich gerne hören bzw. wiederlegt mir doch einige meiner Kritikpunkte! ;)
Zuerst das Cover...wunderschön in meiner Lieblingsfarbe türkis =)
Der Schreibstil war dann schon nicht mehr ganz mein Fall. Die Autorin schreibt teilweise in der Ich-Perspektive und dann wieder in der 3. Person.Daran kann man sich gewöhnen - kein Problem.
Die Geschichte selbst,die vom Ende der Sklaverei erzählt, hätte so viel Potential und ich habe schon ähnliches gelesen, das mir wirklich gut gefallen hat. Leider konnte ich hier weder eine Beziehung zur Protagonistin noch zum Erzähler/der Erzählerin aufbauen.
July, die schon in jungen Jahren der Mutter entrissen wird und als Haussklavin arbeiten muss, erzählt ihre Geschichte viel zu emotionslos. Selbst als sie ihr Kind aussetzt, kommen keine Gefühle hoch und wird kurz und sachlich wie ein Fakt erzählt. Als ihre Mutter einen grausamen Tod erleiden muss, passiert emotional genauso wenig. So fand ich es irrsinnig schwer mich in July hinversetzen zu können.
Man erfährt zwar einiges vom harten Leben der Sklaven, aber für mich ist vieles nur angerissen worden.
Es wird sicher Leser geben, die dieses Buch gut finden, aber ich fand es einfach nur langatmig, sorry!
Fazit: Für mich leider eine Niete - für andere Leser vielleicht doch etwas mehr?! (siehe Amazon)
Erzählweise und die große Distanz zur Protagonistin ließen bei mir keine Gefühle aufkommen, sondern eher Langeweile - schade!
















Huhu Martina!
AntwortenLöschenUnd dabei sind Gefühle doch so so wichtig. Schade, aber vielen Dank für deine informative Rezi! =)
Das Buch klingt doch so verheißungsvoll. Aber es kann nicht jedes Buch gut geschrieben sein.
AntwortenLöschenlg Sandra
Schade das es dir nicht gefallen hat. Das Cover sieht aber klasse aus !!
AntwortenLöschenDas Buch klingt finde ich ganz gut :)
Liebe Grüße
Lisa :)