Englischer Titel: Revolution
Amazon Kurzbeschreibung:
Noch einmal sah sie das Leuchten in seinen Augen, bevor er sie für immer schloss. An dem Tag, an dem ihr kleiner Bruder Truman starb, starb auch das Herz in Andis Brust. Und seit er nicht mehr da ist, ist ihr alles egal. Nur wenn sie Gitarre spielt, ahnt sie, dass es so etwas wie Gefühle noch gibt. Als sie auf einer Reise nach Paris in einem alten Gitarrenkoffer das geheimnisvolle Tagebuch einer jungen Frau findet, die einst den Kronprinzen Louis Charles betreute, weiß sie, dass ihre beiden Schicksale untrennbar miteinander verbunden sind. Denn auch die Französin konnte den Tod des geliebten kleinen Jungen nicht verhindern. Und so begleitet Andi Alexandrine auf deren gefahrvollen Wegen durch die Wirren der Französischen Revolution – in der Hoffnung, dort den Schlüssel zur Rückkehr ins Leben zu finden.
Fazit: * * * * *
Inhalt und meine Meinung:
Andi, eigentlich Diandra Xenia Alpers, ist ein junges Mädchen und zutiefst depressiv. Innerhalb von zwei Jahren ist Ihr Bruder Truman gestorben, ihre Mutter zieht sich seit dem Tod des Sohnes in ihr Schneckenhaus zurück, verlässt weder ihr Zimmer noch das Haus und malt ein Bild nach dem anderen mit dem Anlitz von Truman und ihr Vater hat die Familie nach dem Unfall verlassen. Seitdem überlebt sie den Tag nur mit Hilfe ihrer Antidepressiva.
Ihr Vater, ein Nobelpreisträger im Bereich der Genforschung, ihre französischstämmige Mutter ist Malerin und Andi Eliteschülerin am St. Anselm College. Ihr Leben gehört der Musik und darin findet Sie als Einziges etwas Trost, denn sonst fühlt Sie sich verlassen von Gott und der Welt.
Das Buch beginnt recht interessant - auch wenn ich schon Gegenteiliges gelesen habe... Für mich waren auch die ersten 100 Seiten sehr gut und interessant geschrieben....wer allerdings mit Musik nichts anfangen kann, könnte zu Beginn wirklich etwas gelangweilt sein....für mich nicht vorstellbar, da ich Musik liebe und selbst in der Musikbranche arbeite...
Aber zurück zum Inhalt...nachdem sich Andi's Noten in der Schule (bis auf den Musikunterricht) seit dem Tod des Bruders von exzellent auf grottenschlecht geändert haben, schreibt die Schulleiterin einen Brief an die Eltern und der Vater übernimmt endlich etwas Verantwortung. Er lässt seine Exfrau, zum Schrecken Andi's, in die Psychatrie einweisen und nimmt Andi mit auf eine dreiwöchige Reise nach Paris, wo er gemeinsam mit seinem Freund Guillaume an einer wissenschaftlichen Arbeit über das Herz von Luis-Charles, den Sohn von Ludwig XVI. arbeitet.
Andi, die eigentlich so schnell wie möglich wieder nach Hause will, findet im Haus von Guillaume einen alten Gitarrenkoffer. Beim Öffnen findet sie ein Geheimfach und entdeckt Briefe eines jungen Mädchens im selben Alter, sowie ein Medaillon mit dem Bildnis von Luis-Charles. Die Tagebucheinträge faszinieren Andi.
Zur selben Zeit drängt sie ihr Vater endlich ihre Abschlussarbeit über den französischen Komponisten Amadé Malherbeau zu machen. Auf der Suche nach Unterlagen lernt sie Virgil kennen. Ab diesen Zeitpunkt gestaltet sich ihr Leben wieder etwas positiver, denn Virgil ist Musiker und die Beiden verbindet die Liebe zur Musik. Ebenso will Andi mehr über das Mädchen Alexandrine aus dem Tagebuch wissen und verliert sich in der Welt von damals. So findet sie auch wieder zu sich selbst und beginnt über den Tod des Bruders langsam hinwegzukommen.
Bitte entschuldigt die schlechte Rezi, aber ich wurde immer wieder beim Schreiben unterbrochen und das mag ich überhaupt nicht....
Das Buch ist wirklich sehr gut geschrieben, wenn auch komplett anders als meine beiden Lieblingsbücher "Die Teerose" und "Die Winterrose" von derselben Autorin. Jennifer Donnelly hat hier ein ganz anderes Buch und einen ganz anderen Schreibstil verfasst. Ich bin aber von beiden Stilen begeistert.
Trotz der tiefen Depressionen der Protagonistin fühlt man mit Ihr mit und kann sie verstehen...man wird auch nicht durch die Lektüre hinuntergezogen, wie es mir schon bei anderen Büchern ergangen ist. Die Autorin versteht es den Verlust eines geliebten Menschen sehr gefühl- und verständnisvoll im Buch zu beschreiben.
Ich finde es ist auch kein historischer Roman, wie ich auf einigen Blogs lesen konnte...im Gegenteil. Er spielt sehr lange in der Gegenwart und nur durch - teilweise oft sogar sehr kurze Einträge von Alexandrine - befindet man sich in der Zeit der Französischen Revolution wieder. Erst später kommt es sogar zu einem Zeitsprung im Buch und man befindet sich direkt am Schauplatz....das hat mir nicht so gut gefallen und hat mich schon verleitet dem Buch "nur" 4 1/2 Sterne zu geben....
Fazit: Ein wunderbares Buch, das ich gerne weiter empfehle (für alle, die Musik lieben ;)......)
















Ich habe mir das Buch Teerose auch von dieser Autorin gekauft ;) hab aber noch keine Zeit dazu gefunden es zu lesen. Das Buch möchte ich auch gerne lesen.
AntwortenLöschenLiebe Grüße Lina
Hm, wenn du mich jetzt sehen könntest Martina. Ich grinse so sehr, dass ich Spargel quer fressen könnte. "Das Blut der Lilie" war mit Sicherheit das beste Highlight in diesem Jahr. Zumindest bis jetzt! Übrigens hab ich mich nach diesem Buch, mit allen anderen eingedeckt. Wobei "Teerose" schon ein wenig länger (noch völlig unberührt) in meinem Regal steht.
AntwortenLöschenLiebe Grüße, Tanja
Looooooooooooool... das Katzenbild ist ja der Hammer. ^_^ Hat mich grade ganz unvorbereitet getroffen, ich mache deinen Blog auf, grinst mich diese Katze an. Da hats mich erstmal vor Lachen vom Stuhl gehauen.
AntwortenLöschenLiebe Grüße,
Ralph