Amazon Kurzbeschreibung:
Willow, ihr lang ersehntes Kind, ist perfekt. Das ist das Erste, was Charlotte O'Keefe hört, als sie ihr Baby auf dem Ultraschallbild sieht. Ja, es ist perfekt. Daran ändert auch Willows Krankheit nichts. Charlotte liebt ihr Kind abgöttisch und will nur eins: es beschützen. Denn Willow braucht allen Schutz der Welt. Beim kleinsten Stoß brechen ihre Knochen. Jedoch auch ihr Herz kann brechen. Genau das scheint Charlotte zu vergessen, als sie vor Gericht das Geld für die richtige Behandlung erkämpfen will. Sie verklagt ihre Frauenärztin. Die Krankheit hätte schon zu Beginn der Schwangerschaft erkannt und die Eltern gewarnt werden können. Charlotte muss jedoch behaupten, ihr geliebtes Kind sei besser nie geboren worden ... Erschütternd, tief bewegend und sensibel führt dieser Roman mitten ins Herz einer Familie, die durch die Kraft einer bedingungslosen Liebe verbunden ist.
Fazit: ++++
Gleich vorweg...ich bin ein großer Fan dieser Autorin. Ich mag Ihren Schreibstil, aber vorallem, dass Sie immer wieder Themen in Ihren Büchern verabeitet, die andere Autoren nie für einen Roman verwenden würden.
Leider haben mich die letzten beiden Romane von Ihr enttäuscht. Ich fand "Das Herz meiner Schwester" zu religiös angehaucht und auch zu unglaubwürdig (meine Meinung muss nicht Eure sein) und bei "Zeit der Gespenster" passierte es das erste Mal, das ich ein Buch von Ihr nicht zu Ende gelesen habe bzw. schon nach den ersten 100 Seiten das Buch enttäuscht weggelegt habe.
"Zerbrechlich" hat mir wieder sehr gut gefallen und erinnert wieder an Ihre Art zu erzählen...was ich aber auch als minus anführen muss, denn es erinnert sehr stark an "Das Leben meiner Schwester" (deshalb auch nur vier Plus und nicht fünf). Wie bei Picoult üblich erzählen in jedem Kapitel andere Personen aus der eigenen Sichtweite; hier Charlotte (die Mutter), Sean (der Vater), Willow selbst und Amelia (die große Schwester), sowie Piper (die Gynäkologin) und Marin (die Anwältin). Mehr möchte ich aber zum Inhalt nicht verraten. Sehr nachdenklich macht einen, wenn man hier mehr über OI, die Glasknochenkrankheit, liest.
2 Kommentare:
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Guten Morgen Martina
AntwortenLöschenIch muss gestehen, ich hab erst "Beim Leben meiner Schwester" von ihr gelesen und war begeistert. Und ich werde sicher auch noch weiter Bücher kaufen von ihr, denn wie du sagst, sie verarbeitet Themen die man sonst so nicht in Romanform findet. Welches bei mir als nächstes bei mir einziehen wird ;)
Danke für deine Meinung und das Buch werd ich mir sicher auch auf den Wunschzettel schreiben ;)
Wünsch dir einen wunderschönen Sonntag und lass dir liebe Grüsse da
Alexandra
Hallo Martina!
AntwortenLöschenSchöne Rezension, das Buch ist dadurch nun ein Stück weiter nach oben (auf meiner Wunschliste) gerutscht.
Jodi Picoult spricht ja immer Themen an, die zum Nachdenken anregen, obwohl mir "Das Herz ihrer Tochter" und "Zeit der Gespenster" nicht so gut gefallen haben.
Lg, Sabine