Unter dem Schnee - Katrin Burseg

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     

    • Broschiert: 400 Seiten
    • Verlag: ‎ Diana Verlag; Originalausgabe Edition (4. Oktober 2021)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3453292227
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3453292222
    • Genre: Roman



Diana Kurzbeschreibung:
Schloss Schwanenholz, Ende Dezember 1978: Fünfzig Jahre führte Luise von Schwan die Baumschule auf dem Gut an der Ostsee mit strenger Hand. Nun wird die Gräfin beerdigt. Doch als die Trauerfeier beginnt, fegt ein heftiger Schneesturm über das Land. Bevor das Familienanwesen von der Außenwelt abgeschnitten wird, trifft ein ungebetener Gast aus Frankreich ein. Wer ist die geheimnisvolle Frau, die behauptet, Luises Tochter zu sein? Und hat Luise tatsächlich während des Zweiten Weltkriegs Zwangsarbeiter auf dem Gut ausgebeutet? Fünf Tage, in denen die Familie mit verborgenen Wahrheiten konfrontiert wird. Fünf Tage, die das Schweigen beenden, das sich jahrzehntelang über alles senkte wie Schnee. 

Meine Bewertung: * * * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Die Schneekatastrophe zum Jahresende 1978 in Norddeutschland nahm die Autorin für ihren Roman "Unter dem Schnee"zum Anlass und hat darin ein Familiengeheimnis verpackt.
Als Österreicherin ist Schnee ja etwas, das mich jeden Winter begleitet - mal mehr, mal weniger. Leider wohne ich nicht in den richtig schneereichen Gebieten im Westen, aber ich kann mich noch erinnern, dass wir als ich noch ein Kind war, sehr viel Schnee hatten und einmal sogar richtig eingeschneit waren. Lange ist es her....
Der Klimawandel hat leider schon sehr viel dazu getan, dass die Gletscher schmelzen und wir im Alpemvorland nur mehr wenig Schnee bekommen.

Von der Schneekatastrophe 1978/79 hatte ich zuvor noch nicht gehört. Für Norddeutschland war diese Masse an Schnee außergewöhnlich. Zusätzlich lagen die Temperaturen zwischen -10° und -20°C, die sich durch den starken Wind sicher noch kälter anfühlten.
Genau zu diesem Zeitpunkt soll die Trauerfeier von Luise von Schwan stattfinden. Sie führte die Baumschule und ist Besitzerin des Gutes, das seit vielen Jahren in der Hand der Familie von Schwan ist.
Während die Familienmitglieder und die Dorfbewohner Abschied nehmen, wird kurze Zeit später die Beerdigung abgebrochen. Der gewaltige Schneesturm treibt die Trauergäste zurück in ihre Häuser. Bevor das Familienanwesen von der Außenwelt abgeschnitten wird, bringt der Pfarrer eine junge Frau auf das Gut, die niemand zu kennen scheint. Die unbekannte Französin behauptet Luises Tochter zu sein. Carl und Johann, die Neffen der verstorbenen Luise von Schwan und Erben der Baumschule, sind selbstverständlich außer sich. Während der stille Johann eher neugierig ist und hören will, welche Erklärung die unbekannte Frau hat, rastet der cholerische Carl aus. Der schwelende Konflikt, die Kälte, die durch die Ritzen des Wintergartens kriecht, sowie der Schnee, der lautlos fällt und sich eine Stille über das Land legt, hat mich sehr schnell gefangen genommen.

Neben der Geschichte in den letzten Tages des Jahres 1978 gibt es Rückblicke in die Vergangenheit der verstorbenen Luise von Schwan, ihrer Schwester Klementine und deren Söhne Carl und Johann, die im Zweiten Weltkrieg aus Pommern geflüchtet sind. Dabei hat die Autorin die Themen Zwangsarbeit, Fluchttraumata und das lange Schweigen über die NS-Vergangenheit, die in den 1970igern noch immer nicht aufgearbeitet war (und teilweise auch heute noch nicht ist), behandelt. Einige Erzählungen davon sind mir sehr ans Herz gegangen, aber auch die Dramatik des Dauerschneefalls und die daraus resultierenden Konsequenzen sorgen für noch mehr Dramatik.

Noch ein Wort zum Cover....die Broschur glänzt wunderschön und bringt damit gleich einen Hauch Eis und Schnee mit. Ich finde es wunderschön!

Schreibstil:
Es ist mein erstes Buch der Autorin. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, denn er ist atmospärisch, feinfühlig und lebendig. Die Geschichte wird aus verschiedenen Sichtweisen der einzelnen Familienmitglieder erzählt. Um am Anfang nicht den Überblick zu verlieren, befindet sich am Ende des Buches ein Stammbaum.
Während des Lesens hatte ich die Figuren vor Augen und konnte mir jeden von ihnen sehr gut vorstellen. Die Köchin des Gutes, Ida, ist mir dabei besonders ans Herz gewachsen. Auch die Atmosphäre im Gutshaus, abgeschnitten von der Außenwelt, war großartig aufgebaut. Ich mag diese "locked-in" Geschichten einfach, bei denen sich oftmals Tragödien abspielen. So auch hier, denn mit dem unbekannten Gast kommen Dinge ans Licht, die verschwiegen wurden und nun offenbart werden, die Folgen nach sich ziehen ....

Fazit:
Ein sehr atmosphärischer Roman, der während der Schneekatastrophe in Norddeutschland 1978 spielt. Dazu gibt es Familiengeheimnisse und Rückblenden in die Zeit des Zweiten Weltkrieges. Eine Verbindung, die mir sehr gut gefallen hat und mir eiskalte, aber schöne Lesestunden beschert hat. Ich empfehle den Roman gerne weiter.

 Vielen Dank an den Diana Verlag und Lovelybooks für das Rezensionsexemplar, sowie der Autorin für die interessante Begleitung bei der Leserunde.

Die verlorenen Generation - Christian Hardinghaus

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     


    • Gebundene Ausgabe: 344 Seiten
    • Verlag: ‎ Europa Verlag; 1. Edition (4. Oktober 2021)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3958903827
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3958903821
    • Genre: Sachbuch, Biografie



Europa Verlag Kurzbeschreibung:
Hitlers letztes Aufgebot war minderjährig. Aufgepeitscht durch Kriegspropaganda, glaubten viele Hitlerjungen, sie könnten den Endsieg noch herbeiführen und Deutschland vor dem Untergang bewahren. Etwa 200 000 Luftwaffenhelfer ab 15 Jahren verteidigten schon 1943 deutsche Städte fast im Alleingang; im Herbst 1944 wurde der Volkssturm für alle ab 16 Jahren zur Pflicht, und 1945 missbrauchte die NS-Führung selbst 14-jährige als Lückenfüller und Kanonenfutter in Panzervernichtungstrupps. Allein in den letzten Kriegswochen fielen über 60 000 Kindersoldaten. Die Überlebenden leiden bis heute an verdrängten Kriegstraumata, und die meisten von ihnen konnten oder wollten nie darüber sprechen. Am Ende ihres Lebens berichten 13 Zeitzeugen unbeschönigt von ihren Kindheitserlebnissen während erbarmungsloser Kämpfe oder zermürbender Gefangenschaft.

Meine Bewertung: * * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Nach der "Verdammten Generation und der "Verratenen Generation" widmet sich Autor Christian Hardinghaus nun der verlorenen Generation - den Kindersoldaten. Der Historiker fesselt mit seinen Berichten und Analysen und bringt Geschichte wirklich jedem Leser näher. Chrisian Hardinghaus hat mit dieser Reihe die letzten Zeitzeugen des Zweiten Weltkrieges zum Interview gebeten. Für ihn ist es wichtig, diese Zeitzeugnisse für die kommenden Generationen festzuhalten und #gegendasvergessen anzukämpfen.

1945 hat Hitler mit der Einberufung von noch minderjährigen Kindern und alten Männern bis 60 Jahre das letzte Aufgebot ausgefasst und noch mehr Leid über viele Familien gebracht. Auch mein Großvater wurde als 58jähriger noch in den Volkssturm geschickt und kam nie mehr wieder.

Bevor sich der Autor wieder jeden einzelnen Schicksal widmet, berichtet er von der HJ und dem Jungmädchenbund, die sehr prägsam für die Kinder waren. Mit sportlicher Veranstaltungen und Wettkämpfen werden sie körperlich bereits zu Soldaten getrimmt. Die Kriegspropaganda griff vorzüglich. Man erkennt sehr gut, wie wohl überlegt das NS Regime ihre Arbeit geleistet hat.

Wie auch schon im letzten Buch kommen die Zeitzeugen größtenteils aus dem Norden Deutschlands und aus verschiedenen Schichten. Zwei davon sind allerdings durch den Krieg auch für einige Zeit in Österreich gelandet.
Jeder der dreizehn Zeitzeugen hat eine erschütternde Geschichte zu erzählen. Manche Erzählungen machten mich sprachlos. Fotos aus Kriegstagen oder von der Familie runden diese erschreckenden Berichte ab und bringen dem Leser die ehemaligen Kindersoldaten näher. Das Elternhaus spielt in diesem Alter noch eine große Rolle.
Die furchtbaren Ereignisse haben die meisten von ihnen schweigen lassen. Erst viel später stellen sich einige ihrer verlorenen Kindheit. Die seelischen Wunden sind bis heute nicht verheilt. Alle von ihnen geben zu, mit Feuereifer in den Krieg gezogen zu sein. Meistens wurden sie zuerst Flakhelfer, wo sie anfangs noch von den Lehrern den versäumten Schulstoff unterrichtet bekamen, später waren sie nur mehr Kanonenfutter. Einige von ihnen haben sich auch freiwillig gemeldet, um das Vaterland oder die Familie zu schützen.

Am Ende des Interviews stellt der Autor jeden der dreizehn Überlebenden die Frage, ob sie von der Vernichtung der Juden gewusst haben. Übereinstimmend haben alle freimütig erzählt, dass sie mitbekommen haben, dass Juden unerwünscht waren und umgesiedelt wurden oder verreisten. Von den Vernichtungslagern und den schrecklcihen Morden haben sie allerdings erst nach dem Krieg erfahren.

Fazit:
Mit seinem dritten Buch, "Die verlorene Generation", das über die Kindersoldaten berichtet, vollendet Christian Hardinghaus seine Reihe um die letzten Zeitzeugen des Zweiten Weltkrieges. Erschütternd und authentisch sind die Berichte der noch wenigen Überlebenden aus dieser Zeit. Wir dürfen nicht vergessen, was damals passiert ist und müssen gegen jeglichen Rassismus vorgehen.
Auch diesmal kann ich wieder nur eine klare Leseempfehlung abgeben und rate wirklich jeden, sich diese Lektüre über die letzten Zeitzeugen zu Gemüte zu führen.

 

Vielen Dank an den Europa Verlag und vorallem an Christian Hardinghaus für die gewohnt souveräne Leserunde

TTT #544 - 10 Bücher, die perfekt auf HALLOWEEN einstimmen

 

Bei Aleshanee gibt es heute das Thema HALLOWEEN - ich mag diesen besonderen Tag sehr, auch wenn viele meinen es wäre ein amerikanischer Brauch. Stimmt nicht! Er kommt aus Irland und ich bin selbst noch als Kind bei meiner Nachbarin gesessen und habe Kürbis geschnitzt, den wir dann ins Fenster gestellt haben. Ich glaube, damals (also vor 40-45 Jahren  *hust*) war das noch ziemlich unbekannt ;)
Die Art wie damit Geschäft gemacht wird, mag ich weniger, aber da müssten wir auch den Muttertag, den Valentinstag oder sogar Weihnachten verteufeln.

Und deshalb zeige ich euch heute ein paar Bücher, die auf Halloween einstimmen, auch wenn ich mehr der Thriller als der Horrorleser bin. Ich hoffe ihr verzeiht!


_______________________________________

Die Party - Jonas Winner:  spielt an Halloween
Der Judasschrein - Andreas Gruber:  ein Gruber geht IMMER
EVIL - Jack Ketchum:  unfassbar, denn nach einer wahren Geschichte
Das Jahr der Hexen - Alexis Henderson:  leider außen schöner als innen
Das Buch des Totengräbers - Oliver Pötzsch:  Grusel am Wiener Zentralfriedhof
Die Bestimmung des Bösen - Julia Corbin:  spannender Thriller
Immerstill - Roman Klementovic: beklemmende Atmosphäre
Als der Teufel erwacht - Jennifer B. Wind: grausamer Schlepperring
Alles muss versteckt sein - Wiebke Lorenz: großartiger Psychothriller
Das Spiel - Jan Beck:  ein Pageturner
________________________________________

Und wie gruselig wird es bei euch heute?
 
 


Die Übersetzerin - Jenny Lecoat

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     

    • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
    • Verlag: ‎ Lübbe; 1. Aufl. 2021 Edition (30. September 2021)
    • Übersetzer: ‎ Anke Kreutzer
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3785727569
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3785727560
    • Originaltitel ‏ : ‎ Hedy's War
    • Genre: Historischer Roman


Lübbe Kurzbeschreibung:
Jersey, 1940. Als Hedy eine Stelle als Übersetzerin für die deutschen Besatzer der Kanalinsel antritt, weiß niemand, dass die junge Frau Jüdin ist. Während sie durch heimliche Akte des Widerstands versucht, gegen die Nazis aufzubegehren, verliebt sie sich ausgerechnet in den deutschen Wehrmachtssoldaten Kurt, der ihre Gefühle erwidert. Doch Hedys Identität bleibt nicht lange verborgen. Gemeinsam mit Kurt und einer guten Freundin schmiedet Hedy einen mutigen Plan, um ihren Verfolgern zu entkommen ...

Meine Bewertung: * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Am Wochenende habe ich mir das Interview der Autorin Jenny Lecoat mit dem Bastei Lübbe Verlag im Rahmen der Frankfurter Buchmesse online angehört. Eine sehr sympathische Autorin, die selbst auf Jersey geboren wurde. Sie hat uns im Interview einige Hintergründe zur Geschichte verraten, die sie in Buchform gefasst hat. Jenny Lecoat erwähnt dabei auch, dass selbst in Großbritannien heute nur wenige Menschen wissen, dass die Kanalinseln – eine kleine britische Inselgruppe, die nur etwa 20 Kilometer vor der französischen Küste liegt – im Zweiten Weltkrieg von den deutschen Soldaten besetzt waren.
Als Jenny Lecoat das erste Mal über das Schicksal von Hedy erfuhr, wollte sei unbedingt ihre Geschichte erzählen. Der Roman beruht also auf wahren Begebenheiten.

Als die Jüdin Hedy aus ihrer Heimat Österreich 1940 fliehen kann, landet sie auf  Jersey, der größten der Kanalinseln. Doch im Laufe des Krieges werden die strategisch günstig gelegenen Kanalinseln zwischen Großbritannien und Frankreich besetzt.
Gemeinsam mit Anton, der mir ihr geflüchtet ist, versuchen sie zu überleben. Als Anton die etwas naive und unbedarfte Dorothea kennenlernt, tut sich Hedy mit ihr schwer. Doch dann macht ihr diese einen wahnwitzigen Vorschlag: Die deutschen Besatzer suchen Übersetzerinnen. Nach langer Überlegung meldet sich Hedy, obwohl sie sich als Jüdin damit in die Höhle des Löwen begibt. Der deutsche Wehrmachtssoldat, der ihr den Job vermittelt, verheimlicht ihre Herkunft. So beginnt Hedy bei den Feinden ihren Job und versucht im Kleinen gegen die Besatzer zu rebellieren. Doch dann verliebt sie sich in den deutschen Offizier Kurt und er sich in sie....

Der Roman braucht etwas bis er in Schwung kommt, aber danach wird es richtig spannend, denn Hedy fliegt natürlich auf und ist auf der Flucht. Kurt und Dorothea helfen ihr so gut sie können - immer unter großer eigener Lebensgefahr. Doch auch die Lebensmittelknappheit wird zum Problem, denn mit den deutschen Soldaten kommt der Hunger auf die Insel. Der Krieg spült immer mehr davon auf die Inseln, wo es sowieo nur einen begrenzten Vorrat gibt. Als auch noch die Nahrungsmittelversorgung per Schiff zusammenbricht, beginnen die Soldaten den Großteil der Lebensmittel von den Einheimischen zu konfiszieren, die daraufhin ums Überleben kämpfen.

Jenny Lecoat hat dieses traurige Kapitel ihrer Heimat sehr anschaulich beschrieben. Die Wut und die Not der Insulaner wird eindringlich dargestellt, jedoch nur am Rande gestreift. Im Mittelpunkt stehen eindeutig nur wenige Figuren, wie Hedy, Kurt und Dorothea. Die innere Zerissenheit von Hedy wird sehr authentisch wiedergegeben. Ich konnte mit ihr mitfühlen und ihren Zweifel gegenüber ihrer Liebe und Handlungen, aber auch ihre Angst fühlen.
Dorothea entwickelt sich vom dummen, naiven Mädchen zu einer Frau, die in großer Not zupacken kann und hinter Hedy steht. So richtig warm geworden bin ich trotzdem nicht mir ihr.
Mit Kurt zeigt die Autorin auf, dass nicht alle feindlichen Soldaten Nazis und Hitlers Schergen sind. Er ist ein sehr sympathischer Mann, der nicht hinter der Rassenidelogie steht und tiefe Gefühle für Hedy hat. Doch was macht ihre Liebe aus? Warum er sich in Hedy verliebt hat, wird mir etwas zu oberflächlich behandelt. Trotzdem steht die Liebesgeschichte zwischen den beiden im Roman im Vordergrund.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut lesen. Jenny Lecoat hat sich mit viel Engagement dieser Geschichte angenommen, die von ihrer Heimat erzählt.
Würden nicht reale Begebenheiten das Grundgerüst für diesen Roman bilden, würden einige Begebenheiten etwas unrealistisch erscheinen. Man sieht hier wieder, dass das Leben die wahren Geschichten schreibt.

Cover:

von links nach rechts:
viele englischsprachige Ausgaben, die mich etwas verwirrt haben. Danach das portugiesische und spanische Cover
Obwohl das deutschsprachige Cover so keinerlei Bezug zum Inhalt hat, finde ich es wunderschön.

Fazit:
Ein Roman nach einer wahren Begebenheit, der die kleinen Kanalinseln zum Hauptschauplatz des Zweiten Weltkrieges macht. Interessante Lektüre, bei der mir allerdings die Liebesgeschichte zu sehr im Vordergrund stand. Trotzallem hat mir der Roman gut gefallen, der in der zweiten Hälfte sehr spannend wird und über eine Gegend erzählt, die bisher kaum in der Literatur gestreift wurde. Auf jeden Fall lesenswert!

Vielen Dank an die Bloggerjury von Bastei Lübbe für das Rezensionsexemplar!

Neuerscheinungen im November

 

Hallo meine Bücherwürmer!

Wahnsinn, oder? Dies ist schon der vorletzte Post über Neuerscheinungen im Jahr 2021. Die Zeit rast! Die weihnachtlichen Romane stelle ich euch dann in 1-2 Wochen nochmals extra vor.

Auch der November bringt wieder eine Menge neue Bücher - wie sollte es anders sein. Dabei dachte ich der kommende Monat wäre etwas ruhiger. Aber seht am besten selbst, ob etwas für euch dabei ist. Die Genres sind wieder bunt gemischt.

Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Verlag

***********************************

Meine MUST HAVES für den November


Ein neues Buch von Eva Völler. Ich habe bereits in die Leseprobe bei der Lesejury reingelesen und war begeistert. "Die Dorfschullehrerin" möchte ich auf jeden Fall lesen.

Endlich! Der nächste Fall des Sonderdezernates Q von Jussi Adler Olsen. "Natriumchlorid" steht ebenfalls auf meiner Wunschliste. Da fällt mir ein, dass ich für den Vorgänger noch gar keine Rezension geschrieben habe. Das muss ich noch nachholen, damit ich die Reihe weiterhin für mich im Gedächtnis habe.

Und endlich geht es auch mit Oliver von Bodenstein und Pia Sander weiter! Darauf habe ich schon lange gewartet! Mit "In ewiger Freundschaft" von Nele Neuhaus sind wir bei Band 10 der Reihe

Ein weiterer Reihenband ist "Fräulein Gold: Die Stunde der Frauen" von Anne Stern. Band vier zieht definitv hier ein.

Und von Sabine Ebert erscheint auch ein neuer historischer Roman, der natürlich sofort auf meine Wunschliste hüpft: Die zerbrochene Feder

________________________________________

Meine MIGHT HAVES für den November

Prisca Lo Cascio ist eine für mich noch unentdeckte Autorin. Doch mit "Die Stunde zwischen Nacht und Morgen" ist sie schon mal auf meine Wunschliste gehüpft.

Ulf Schiewe hingegen ist ein "alter Bekannter". Seinen neuen historischen Roman "Die Mission des Kreuzritters" möchte ich natürlich auch wieder lesen.

"Das geheime Band" von Rachael English hat ein brisantes Thema: unfreiwillige Adoption. Super interessant und möchte ich auch lesen.

Von Heidi Rehn kommt Band 2 ihrer historischen Krimireihe um Emil Graf "Die letzte Schuld". Nachdem ich den ersten sehr gerne gelesen habe, muss Band 2 folgen
______________________________________________

Und nun möchte ich von euch wissen, ob ihr für den November auch schon Bücher auf der Wunschliste habt oder ob ihr lieber mit den Weihnachtsromanen beginnt?


 

Martinas Buchwelten Copyright © 2012 Design by Antonia Sundrani Vinte e poucos