englischer Titel: Look again
Amazon Kurzbeschreibung:
Ellen Gleeson ist Journalistin und lebt mit ihrem dreijährigen Adoptivsohn Will in der Nähe von Philadelphia. Als sie in der Post einen Flyer über vermisste Kinder findet, setzt ihr Herz einen Moment lang aus: Der entführte Junge auf dem Foto ist Will wie aus dem Gesicht geschnitten. Als Mutter denkt sie sofort: unmöglich. Sie weiß, dass die Adoption rechtmäßig war, aber sie ist auch Journalistin. Und die glaubt nicht an einen Zufall. Sind der entführte Timothy und Will ein und dieselbe Person? Sie sucht die Wahrheit – und geht das Risiko ein, eine fatale Entdeckung zu machen …Bewertung: * * * undeinhalb
(7. Buch Thriller Challenge)
Inhalt und meine Meinung:
Ellen Gleeson ist Journalistin und hat vor zwei Jahren einen kleinen Jungen adoptiert, der mit einem schweren Herzfehler im Krankenhaus alleine gelassen wurde. Eines Tages liegt mit der Post ein Flyer bei, der nach vermissten Kindern sucht und wo ein Junge aussieht wie Ihr kleiner Will. Dies lässt Ihr keine Ruhe und Sie beginnt Nachforschungen anzustellen, die mitunter teilweise auch sehr gefährlich werden.
Das Buch beginnt gleich mit dem oben genannten Einstieg und man ist somit sofort in der Geschichte drinnen, die einem packt und kaum mehr loslässt. Man spürt so richtig den Zweifel von Ellen und ob Sie nun weiterforschen soll oder nicht, denn die Angst Ihr Kind wieder zu verlieren sitzt tief. Jede Mutter kann wohl sehr gut mitfühlen und leidet mit der Protagonistin mit. Oft habe ich mich gefragt, wie ich wohl handeln würde.. Die Geschichte ist flüssig geschrieben und man möchte sobald wie möglich erfahren, ob der Junge nun tatsächlich entführt wurde oder ob nur eine Ähnlichkeit der beiden Fotos besteht. Das Thema für das Buch finde ich sehr gut und ich war schon beim Lesen des Klappentextes gespannt wie die Autorin das Ganze dann lösen will, damit der Leser auch "zufrieden" ist ;). Und bei den Lösungen muss ich nun die Punkte abziehen, die ich sonst für das Buch vergeben hätte, denn sehr realistisch ist das letzte Drittel des Buches dann nicht wirklich, auch wenn es zum Schluss hin an Spannung aufnimmt und man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen will, bevor man nicht die letzte Seite gelesen hat. Zu viele Dinge passieren, die ich zu an den Haaren herbei gezogen finde, auch wenn mich der Schluss dann wieder versöhnt hat.
Fazit: ein flüssig geschriebenes Buch mit Spannungsaufbau zum Schluss hin, aber etwas unrealistisch.
















Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Mit Nutzung der Kommentarfunktion akzeptierst du die Speicherung deiner Daten. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung dieses Blogs.