- Taschenbuch: 256 Seiten
- Verlag: Emons Verlag, 1. Auflage (28. Mai 2026)
- ISBN-10 : 3740826282
- ISBN-13 : 978-3740826284
- Genre: Historischer Kriminalroman
- Reihe: ja - Band 3 der Wiener Werkstätte
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| Die Bildrechte liegen beim Verlag |
Wien, 1907: Eine Serie dreister Juwelendiebstähle beunruhigt die Villenviertel der Stadt. Als einer der Einbrüche tödlich endet, wird Oberkommissar Max von Krause mit dem Fall betraut. Seine Nachforschungen führen ihn in die Wiener Werkstätte, wo er Lili Feigl wieder trifft. Gemeinsam nehmen sie die Ermittlungen auf und geraten in ein Geflecht aus Lügen, Erpressung und gesellschaftlichen Zwängen. Bald wird klar: Es geht nicht nur um Diamanten – sondern um Macht.
Meine Bewertung: * * * *
Buch zur Weltenbummler Challenge
Buch zur Reiselust Challenge
Meine Meinung:
Wien, 1907. Seit einiger Zeit kommt es in den Villenviertel der Stadt zu Einbrüchen. Als es jedoch eine Tote gibt, deren auffälliger Schmuck entwendet wurde, scheinen die Täter sich nicht mehr nur mit Einbrüchen zu begnügen. Die Angst geht um und Max von Krause hat nun als Oberkommissar alle Hände voll zu tun. Weil das verschwundene Collier in seiner ursprünglichen Form kaum zu verkaufen ist, führen Max’ Ermittlungen wieder zu Lili Feigl. In ihrem Atelier der Wiener Werkstätte ließe sich das Schmuckstück umarbeiten oder seiner Steine berauben. Nicht nur Max von Krause hat diese Idee, sondern auch der Reporter Herbert Rossberg möchte von Lili erfahren, ob jemand aus der Wiener Werkstätte daran verdienen könnte. Doch Lili hat diesmal ganz andere Sorgen....
Wien, 1907. Seit einiger Zeit kommt es in den Villenviertel der Stadt zu Einbrüchen. Als es jedoch eine Tote gibt, deren auffälliger Schmuck entwendet wurde, scheinen die Täter sich nicht mehr nur mit Einbrüchen zu begnügen. Die Angst geht um und Max von Krause hat nun als Oberkommissar alle Hände voll zu tun. Weil das verschwundene Collier in seiner ursprünglichen Form kaum zu verkaufen ist, führen Max’ Ermittlungen wieder zu Lili Feigl. In ihrem Atelier der Wiener Werkstätte ließe sich das Schmuckstück umarbeiten oder seiner Steine berauben. Nicht nur Max von Krause hat diese Idee, sondern auch der Reporter Herbert Rossberg möchte von Lili erfahren, ob jemand aus der Wiener Werkstätte daran verdienen könnte. Doch Lili hat diesmal ganz andere Sorgen....
In diesem dritten Teil der Reihe um Oberkommissar Max von Krause und Lili Feigl tritt die Wiener Werkstätte im Laufe der Geschichte etwas in den Hintergrund.
Lili hat diesmal ziemliche Probleme mit ihrem Vater, aber vor allem mit Oskar, ihrem ehemaligen Verlobten, der aus dem Gefängnis entlassen wurde. Er taucht bei Lili auf und stellt Ansprüche, droht Vater und Tochter und schlägt auch gerne mal zu. Lili lebt in großer Angst und muss sich einen anderen Schlafplatz suchen. Ich habe mit ihr mitgelitten und hatte vor jedem Kapitel, wo es um Oskar ging, leichte Angst um die sympathische Putzfrau aus der Wiener Werkstätte.
Max von Krause ist endlich zum Oberkommissar aufgestiegen und mit Carel Novak, seinem Polizeidiener, hat er einen intelligenten und fleißigen Mitarbeiter auf den er sich verlassen kann - wenn seine Mutter nicht dazwischenfunkt. Diese versucht auch im dritten Teil ihren Sohn mit einer reichen Tochter aus Adelsgeschlecht zu verkuppeln und schreckt dabei nicht einmal vor einem Besuch im Polizeipräsidium zurück.
Die Geschichte wird wieder äußerst lebendig und bildhaft erzählt. Die (meisten) Figuren sind liebenswert und originell. Durch den Wiener Dialekt der damaligen Zeit wird das Lokalkolorit besonders authentisch vermittelt.
Beate Maly hat die Unterschiede zwischen Arm und Reich zu dieser Zeit wieder grandios beschrieben. Die Arbeits- und Lebensbedingungen sind teilweise unzumutbar. Das Donauhochwasser aus dem Jahr 1907 wurde ebenfalls in den historischen Roman integriert. Die Auswirkungen des Hochwassers beschleunigten den schon länger geplanten Bau von Entlastungskanälen. Doch viele sehr ärmliche Familien, die entlang des Donaukanals lebten, hatten kaum ein Dach über dem Kopf und durch das dem Hochwasser noch stärker von Armut betroffen.
Das Ende kam diesmal etwas zu abrupt. Ich musste nochmals zurückblättern, denn ich konnte gar nicht fassen, dass die Geschichte plötzlich zu Ende war. Das hat mich doch etwas irritiert.
Obwohl die Handlung um Lili und Oskar sehr spannend war, war dieser dritte Band der Reihe etwas schwächer als die beiden Vorgänger (allerdings ist das Meckern auf hohem Niveau!)
Obwohl die Handlung um Lili und Oskar sehr spannend war, war dieser dritte Band der Reihe etwas schwächer als die beiden Vorgänger (allerdings ist das Meckern auf hohem Niveau!)
Fazit:
Der kurzweilige dritte Band der historischen Krimireihe um die Wiener Werkstätte hat mir wieder sehr gut gefallen. Ich mag die einzelnen Charaktere und das Wiener Flair ganz besonders! Hoffentlich gibt es bald den vierten Band der Reihe!
Der kurzweilige dritte Band der historischen Krimireihe um die Wiener Werkstätte hat mir wieder sehr gut gefallen. Ich mag die einzelnen Charaktere und das Wiener Flair ganz besonders! Hoffentlich gibt es bald den vierten Band der Reihe!
Vielen Dank an den Emons Verlag für das Rezensionsexemplar!
Die Reihe um Max von Krause und Lili Feigl:

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