- Taschenbuch: 384 Seiten
- Verlag: Rowohlt Taschenbuch, 2. Auflage (13. Mai 2025)
- ISBN-10 : 3499016850
- ISBN-13 : 978-3499016851
- Genre: Krimi, Thriller
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| Die Bildrechte liegen beim Verlag |
Ein Haus in Italien für einen Euro: Für die deutsche Architektin Tilda ist die verfallene Villa auf Sardinien ein Glücksgriff. Sie will alle Brücken hinter sich abbrechen und stürzt sich in die Renovierung. Doch die vermeintliche Idylle des verwinkelten Ortes trügt. Ist das Geisterdorf wirklich so verlassen, wie es den Anschein hat? Sonntags läuten die Glocken, und Unbekannte behaupten, ein Fluch liege auf Tildas Haus. Zusammen mit dem Journalisten Enzo, der die Geschichte des Dorfes erforscht, versucht Tilda herauszufinden, was hier geschehen ist. Doch der einzige Bewohner, der mehr weiß, ist der alte Silvio. Und der schweigt beharrlich. Als plötzlich Tildas jüngerer Bruder Nino vor ihrer Tür steht, lässt Tilda ihn zähneknirschend bei sich unterkommen. Er bringt Erinnerungen mit, die sie dringend vergessen will. Dann verschwindet Nino auf mysteriöse Weise.
Meine Bewertung: * * * * undeinhalb
Buch zur Weltenbummler Challenge
Meine Meinung:
Auch dieses Buch von Vera Buck hat mir nach "Das Baumhaus" wieder sehr gut gefallen.
Wir sind diesmal in Sardinien in einem kleinen fiktiven Bergdorf. Botigalli ist ein verlassenen Ort in den Bergen - ein Geisterdorf. Alle Häuser stehen leer und werden für einem Euro angeboten, um wieder Leben in die Region zu bringen. Diese Angebote gibt es in bestimmten Gebieten Italiens wirklich und soll gegen das Abwandern am Land wirken.
Die Architektin Tilda erfüllt sich diesen Traum und kauft sich eines der Häuser in Botigalli, wo sie versucht ein neues Leben zu beginnen. Die Halbitalienerin hat nach einem Vorfall alle Brücken in Deutschland abgebrochen. Vor einem Jahr ist ihr Vater verstorben und in seinen Hinterlassenschaften hat sie einen Zeitungsartikel über das sardische Dorf gefunden. Doch als sie mitten in den Renovierungsarbeiten steckt, entdeckt sie, dass doch noch eines der Häuser bewohnt ist und auf ihrem Haus angeblich ein Fluch lastet. Zu Beginn ignoriert sie diese Tatsache, muss sich aber bald eingestehen, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Plötzlich läuten die Kirchenglocken und in ihrem Haus befinden sich Dinge, die vorher nicht da waren.
Auch dieses Buch von Vera Buck hat mir nach "Das Baumhaus" wieder sehr gut gefallen.
Wir sind diesmal in Sardinien in einem kleinen fiktiven Bergdorf. Botigalli ist ein verlassenen Ort in den Bergen - ein Geisterdorf. Alle Häuser stehen leer und werden für einem Euro angeboten, um wieder Leben in die Region zu bringen. Diese Angebote gibt es in bestimmten Gebieten Italiens wirklich und soll gegen das Abwandern am Land wirken.
Die Architektin Tilda erfüllt sich diesen Traum und kauft sich eines der Häuser in Botigalli, wo sie versucht ein neues Leben zu beginnen. Die Halbitalienerin hat nach einem Vorfall alle Brücken in Deutschland abgebrochen. Vor einem Jahr ist ihr Vater verstorben und in seinen Hinterlassenschaften hat sie einen Zeitungsartikel über das sardische Dorf gefunden. Doch als sie mitten in den Renovierungsarbeiten steckt, entdeckt sie, dass doch noch eines der Häuser bewohnt ist und auf ihrem Haus angeblich ein Fluch lastet. Zu Beginn ignoriert sie diese Tatsache, muss sich aber bald eingestehen, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Plötzlich läuten die Kirchenglocken und in ihrem Haus befinden sich Dinge, die vorher nicht da waren.
Tilda trifft auf dem Journalisten Enzo, der sich für die Geschichte des Dorfes interessiert. Vor vierzig Jahren gab es in Botigelli ein Massaker, bei dem es angeblich nur einen Überlebenden gab: Silvio, der noch immer eines der Häuser bewohnt, aber konstant zum Vorfall damals schweigt.
Als eines Tages auch noch Tildas Bruder Nino auftaucht, ist diese nicht wirklich begeistert davon. Tilda möchte ihre Vergangenheit hinter sich lassen, doch Nino bringt einige unerwünschte Erinnerungen mit sich. Als er eines Tages auf mysteriöse Weise verschwindet, versucht Tilda herauszufinden, was passiert ist und deckt nach und nach das Geheimnis von Botigelli auf....
Als eines Tages auch noch Tildas Bruder Nino auftaucht, ist diese nicht wirklich begeistert davon. Tilda möchte ihre Vergangenheit hinter sich lassen, doch Nino bringt einige unerwünschte Erinnerungen mit sich. Als er eines Tages auf mysteriöse Weise verschwindet, versucht Tilda herauszufinden, was passiert ist und deckt nach und nach das Geheimnis von Botigelli auf....
"Der dunkle Sommer" ist von der ersten Seite an fesselnd. Allerdings empfindet man zu Beginn die Charaktere noch etwas unnahbar. Man weiß nicht, warum sie so handeln und was eigentlich ihre Motivation dazu ist. Doch nach und nach werden hier die einzelnen Schichten abgelegt und man erfährt häppchenweise immer mehr.
In der Gegenwart wird aus der Sicht von Tilda und Enzo erzählt. Es gibt aber noch einen spannenden Vergangenheitsstrang, der das Geheimnis rund um das Dorfleben nach und nach aufdeckt. In diesen Abschnitten erzählt die 17jährige Franca aus ihrem Leben in den Achtziger Jahren. Diese Abschnitte haben mich ganz besonders gefesselt, auch wenn es ein bisschen dauert, bis man beginnt hinter den Kulissen zu blicken und einiges Schlimmes zu erahnen beginnt. Vor allem Francas Figur hat mich wirklich beeindruckt.
Die Autorin greift hier ein Thema auf, das wahrlich verstört. Die dichte Erzählweise, sowie die düstere und leicht gruselige Atmosphäre halten die unterschwellige Bedrohung aufrecht. Unerwartete Wendungen halten die Spannung oben und die drückende Hitze ist durch die Zeilen hinweg spürbar.
Am Ende führen alle Stränge zusammen. Die Auflösung lässt keine Fragen mehr offen, jedoch sollte man unbedingt noch das Nachwort lesen! Hier erfährt man, dass die Autorin ihre Inspiration für diese Geschichte aus wahren Begebenheiten gezogen hat.
Fazit:
Ein düsterer Pageturner mit einer schlimmen Thematik, die erst nach und nach aufgedeckt wird. Fesselnd und atmosphärisch!
Ein düsterer Pageturner mit einer schlimmen Thematik, die erst nach und nach aufgedeckt wird. Fesselnd und atmosphärisch!

Schönen guten Morgen!
AntwortenLöschenIrgendwie bin ich um das Buch hier noch etwas herum geschlichen *lach* Aber nach deiner Begeisterung muss es wohl doch auf die Wunschliste! Ich weiß nicht, warum ich hier so gezögert habe... es klingt definitiv nach einer sehr intensiven und eindringlichen Geschichte. Jetzt bin ich sehr gespannt!
Liebste Grüße, Aleshanee
Liebe Aleshanee,
Löschenmir hat das Buch sehr gut gefallen und ganz besonders der Vergangenheitsstrang, auch wenn er ein bisschen dauert. Aber die Geschichte dahinter ist richtig übel! (weil die Autorin von einer wahren Begebenheit ausging)
Liebe Grüße
Martina
Ah das wusste ich noch gar nicht, das mit der wahren Begebenheit! Ich muss mal schauen ob es das auch in der Onleihe gibt. Wäre ja genau das richtige für den Herbst - auch wenn es ja eher nach einem Sommerbuch klingt :) Aber in den nächsten Wochen bin ich zu ausgelastet. Im August werden einige Rezensionsexemplare einziehen ^^
LöschenJa, der August wartet mit extrem vielen Büchern auf und mit einigen, die ich auch unbedingt lesen will.
LöschenObwohl der dunkle Sommer im heißen Sommer auf Sardinien spielt, kannst du es natürlich auch im Herbst lesen ;)
Das stört mich nicht :) Ich achte da ja eigentlich nicht drauf, wann ein Buch spielt, außer es ist an Weihnachten bzw. hat damit zu tun.
LöschenWobei ich schon merke, dass ich in letzter Zeit da immer öfter auch ein bisschen auswähle. Das Buch "Das Septemberhaus" möchte ich z. B. im September lesen xD
Deine Rezension hab ich gerne in meine Stöberrunde aufgenommen!
Ich wünsch dir ein wunderschönes Wochenende!
Vielen Dank für die Aufnahme zur Stöberrunde =)
LöschenLiebe Martina
AntwortenLöschenDas Buch ist mir noch gar nicht begegnet, aber der Inhalt klingt spannend und sehr düster. Es gefällt mir, dass du das Buch als Pageturner bezeichnest, viele Bücher, die vom Verlag so bezeichnet werden, finde ich nämlich alles andere als spannend und das ist dann immer sehr schade. Dir glaube ich aber ;-)
Alles Liebe
Livia
Hallo Martina,
AntwortenLöschenja, das war ein sehr intensives Lese-Erlebnis. Obwohl ich es überhaupt nicht gruselig fand. Auch nicht, als der Fluch ins Spiel kam. Aber es war sehr atmosphärisch erzählt.
Liebe Grüße
Nicole