- Taschenbuch: 384 Seiten
- Verlag: Ullstein Taschenbuch, Erscheinungsdatum: 29. Januar 2026
- ISBN-10 : 3548069029
- ISBN-13 : 978-3548069029
- Genre: Historischer Roman
- Reihe: Band 2 von 2
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| Die Bildrechte liegen beim Verlag |
Wien, 1947: Seitdem Doktor Pfeifer in Rente gegangen ist, kämpft die jüdische Lehrerin Stella gegen die Anfeindungen des neuen Direktors des Lindengymnasium, die dieser immer offener zur Schau trägt. Nur privat ist ihr mit Leopold ein wenig Glück beschert, aber das Leid der Kinder ist für Stella nur schwer zu ertragen. Um nachhaltig etwas für sie zu verändern, setzt sie alles daran, um Direktorin zu werden ...
Meine Bewertung: * * *
Buch zur Weltenbummler Challenge
Buch zur Reiselust Challenge
Meine Meinung:
Der zweite Band der Trümmerschule hat mich leider nicht wirklich abgeholt bzw. fehlte es mir irgendwie an Höhen und Tiefen.
Der zweite Band der Trümmerschule hat mich leider nicht wirklich abgeholt bzw. fehlte es mir irgendwie an Höhen und Tiefen.
Nachdem Direktor Pfeifer in den Ruhestand entlassen wurde, brechen schwere Zeiten für Stella im Lindengymnasium an. Deimel, der neue Direktor hat ihr schon im Vorfeld Steine in den Weg gelegt und übt nun seine Macht gegenüber Stella noch mehr aus. Mit seiner NS Gesinnung und den dementsprechenden Erziehungsmethoden macht er es nicht nur Stella schwer, sondern auch einigen Schülern. Vor allem Norbert, der aus der Hauptschule ins Gymnasium wechseln durfte, möchte er mit ungerechtfertigten Noten wieder hinausschmeißen. Stella und eine ihrer Kolleginnen kämpfen für Norbert, wobei beide mit viel Vorsicht vorgehen müssen, um nicht ihren Arbeitsplatz zu verlieren.
Leopold bekommt Bruno, einen neuen Lehrling an seine Seite gestellt. Dieser kommt aus dem berüchtigten Hyrtl'schen Waisenhaus, verheimlicht aber seine Vergangenheit. Gemeinsam mit Günther, einem der neuen Schüler in Stellas Klasse, war er auf der Flucht. Bruno flüchtetet aus dem Waisenhaus und Günther vor der Einberufung, um nicht im Volkssturm an die Front gerufen zu werden.
Beate Maly widmet sich neben Stellas Problemen an der Schule den Traumata der verlorenen Generation. Das Schicksal von Bruno und Günther hat mich sehr bewegt. Beider erleiden schlimme Dinge, die sprachlos machen. Als Bruno plötzlich ohne ein Wort verschwindet und Leopold sich über seinen bisher pflichtbewussten Lehrling wundert, kommen nach und nach einige Dinge ans Licht, die einiges verändern könnten.
Leopold bekommt Bruno, einen neuen Lehrling an seine Seite gestellt. Dieser kommt aus dem berüchtigten Hyrtl'schen Waisenhaus, verheimlicht aber seine Vergangenheit. Gemeinsam mit Günther, einem der neuen Schüler in Stellas Klasse, war er auf der Flucht. Bruno flüchtetet aus dem Waisenhaus und Günther vor der Einberufung, um nicht im Volkssturm an die Front gerufen zu werden.
Beate Maly widmet sich neben Stellas Problemen an der Schule den Traumata der verlorenen Generation. Das Schicksal von Bruno und Günther hat mich sehr bewegt. Beider erleiden schlimme Dinge, die sprachlos machen. Als Bruno plötzlich ohne ein Wort verschwindet und Leopold sich über seinen bisher pflichtbewussten Lehrling wundert, kommen nach und nach einige Dinge ans Licht, die einiges verändern könnten.
Angelehnt an die Lebensgeschichte der Pädagogin Stella Klein-Löw hat die Autorin Historie und Fiktion gekonnt verbunden. Wie immer ist der damalige Zeitgeist perfekt eingefangen und den LeserInnen wird vieles über die Kinder der Kriegsgeneration vermittelt. Der leicht lesbare Schreibstil lässt einem - trotz mancher schweren Themen - durch die Geschichte eilen.
Trotzdem konnte mich "Jahre der Kinder" nicht wirklich mitreißen.
Trotzdem konnte mich "Jahre der Kinder" nicht wirklich mitreißen.
Fazit:
Der zweite Band plätscherte für meinen Geschmack leider etwas zu sehr vor sich hin und blieb hinter seinen Möglichkeiten zurück. Die Geschichte der Flucht von Bruno und Günther war für mich der spannendste und emotional bewegendste Teil. Im Vergleich dazu fehlte es den übrigen Abschnitten an Dynamik, Höhen und Tiefen, sowie an echter Spannung.
Der zweite Band plätscherte für meinen Geschmack leider etwas zu sehr vor sich hin und blieb hinter seinen Möglichkeiten zurück. Die Geschichte der Flucht von Bruno und Günther war für mich der spannendste und emotional bewegendste Teil. Im Vergleich dazu fehlte es den übrigen Abschnitten an Dynamik, Höhen und Tiefen, sowie an echter Spannung.
Die Trümmerschule:
- Zeit der Hoffnung *Rezi*
- Jahre der Kinder

Liebe Martina
AntwortenLöschenOh je, der erste Band hat dich ja schon nicht begeistert und der zweite Band macht das nicht besser....die Reihe merke ich mir definitiv nicht vor.
Ganz liebe Grüsse
Livia